im „Vogelnest“ der Wilden Möhre

Zu den Beerenwanzen sind noch Streifenwanzen gekommen und
die Nymphe der Grünen Stinkwanze muss nun draußen bleiben.

im „Vogelnest“ der Wilden Möhre

Zu den Beerenwanzen sind noch Streifenwanzen gekommen und
die Nymphe der Grünen Stinkwanze muss nun draußen bleiben.

Man findet den Pflanzensauger zwischen April und Oktober, auch gerne in Gärten, wo er Beeren ansticht und den Saft saugt. Durch den Kontakt mit dem Speichel werden die Beeren für den Menschen ungenießbar.

Drei bräunliche Beerenwanzen und eine Grüne Wanze im
„Vogelnest“ der Wilden Möhre.

Die 10 – 15 mm großen Wanzen sind bräunlich, ihre Deckflügel jedoch schimmern
rötlich-violett, eine hervorragende Tarnung im Fruchtstand der Wilden Möhre.
Fühler und der Rand des Hinterleibes zeigen eine schwarz-weiß gestreifte Musterung.

Der Körper ist mal mehr oder weniger behaart.

Im Frühjahr legt das Weibchen 20 – 30 Eier auf die Blattoberseite. Die jungen Larven häuten sich fünfmal und überwintern dann versteckt im Boden.
Unten eine der Nymphenformen.


Die Wilde Möhre ist bei vielen Insekten sehr beliebt. Sie werden besonders von der dunklen Blüte in der Mitte angelockt ( Vortäuschung eines Insektes: hier gibt es was Gutes ). Diese „Mohrenblüte“ und das Zusammenrollen der Dolde zu einem Vogelnest vor und nach der Blüte hilft, die Wilde Möhre sicher von ähnlichen, z. T. giftigen Pflanzen zu unterscheiden.



Eine Veränderliche Krabbenspinne lauert hier auf Beute.
