
Das Weibchen der Spinne des Jahres 2001 erreicht eine Körperlänge bis zu 2,5 cm.
Die Spinnen bevorzugen sonnige, offene Standorte mit halbhoher Vegetation, bauen sie ihr Netz doch bevorzugt 20 bis 70 cm über dem Boden ( hier am oberen Rand eines ausgedienten Wasserfasses ).

Das kräftige, zickzackförmige Gespinnstband in senkrechter Ausrichtung ober- und unterhalb der Mitte dient der Stabilisierung. Verfängt sich Beute im Netz, wird sie eingewickelt und mit Gift getötet. Durch die injizierten Enzyme verflüssigen sich die Weichteile der Beute und werden ausgesaugt.

Ende August legen die Weibchen ihre Eier in gut getarnte, bräunliche, kugelförmige Kokons, wobei die Eier in einem zusätzlichen inneren Kokon aufgehängt sind. Die Jungspinnen überwintern gut geschützt darin und verlassen im April/Mai ihre Kinderstube.
Die Wespenspinne verankert ihr Nest.
( Bauchseite der Spinne )

Hier ein Nest der Wespenspinne in einem großen Rosmarinbusch im Oktober 2023.


























