Grauer Zwergspanner

Oberseite

Unterseite

Der kleine Nachtfalter mit einer Spannbreite von 1,3 – 2,2 cm fliegt in der Dämmerung von Ende Mai bis Mitte Oktober. Als Kulturfolger ist er oft in Siedlungsnähe anzutreffen. Tagsüber ruht er meist an hellen Wänden an oder in Gebäuden oder auch schon mal wie hier außen am Fenster, so dass die beiden Fotos entstehen konnten.

Dieser Braun-Dickkopffalter …

 … war sehr geduldig beim Fotografieren und zeigte wunderschön die charakteristische Ruhestellung seiner Flügel: die Vorder- und Hinterflügel stehen in einem spitzen Winkel zueinander.
Die Falter mit einer Flügelspannweite von 25 – 37 mm fliegen von Mitte Juni bis Ende August bevorzugt an blütenreichen und mit hohen Gräsern durchsetzten Waldrändern, Lichtungen und Gebüschen.

Taubenschwänzchen auf Lavendel

Wegen seines Kolibri ähnlichen Schwirrfluges wird es auch Kolibrischwärmer genannt.

Aufgrund des hohen Energieverbrauchs fliegen die Taubenschwänzchen viele verschiedene Pflanzenarten an, bevorzugen aber nektarreiche Blüten mit langen und schmalen Blütenkelchen. Im Schwirrflug stehen sie vor den Blüten, führen ihren langen Saugrüssel, den sie bereits beim Anflug ausrollen, zielsicher in die Blütenkelche ein und saugen den Nektar. Nur so können sie ihren enormen Energieverbrauch decken.

Stachelbeerspanner

Die Nachtfalter mit ca. 40 mm Flügelspannweite bekommt man eher selten zu sehen, da sie nachtaktiv sind. Sie lieben ( warme ) Gärten mit verschiedenen Beerensträuchern, besonders Stachelbeersträucher. Die Falter sind von Ende Juni bis August unterwegs. Ihre unverkennbaren, in den gleichen Farben erscheinenden ca. 30 mm langen Raupen beginnen nach der Überwinterung ( eingesponnen im Laub ) ab März mit dem Blattfraß an Beerensträuchern. Sie verpuppen sich Ende Mai/Anfang Juni.

Streifenwanzen

Während der Paarungszeit im Mai/Juni erzeugen die vereinzelt lebenden Tiere über Bauchvibration akustische Signale, die über die Pflanze weitergegeben werden und zum Zusammenfinden der Paare führen.

Unterseite gepunktet
Oberseite gestreift
Paarung

Veränderliche Krabbenspinne

mit Beute auf Akelei am sonnigen Waldrand

Die Krabbenspinne ist oft an sonnigen Waldrändern zu finden, wo sie in Blüten anfliegenden Insekten regungslos auflauert. Mit ihren beiden kräftigen, langen vorderen Beinpaaren packt sie die Beute, injiziert ihr Gift und saugt sie aus.
Netze baut sie nicht.
Die meiste Zeit ihres Lebens verbringt die Krabbenspinne auf einer einzigen Pflanze. Die Paarung erfolgt im Frühsommer, die Eikokons werden in Bodennähe abgelegt und vom Weibchen bewacht.
Die geschlüpften Jungspinnen überwintern im Boden, während die Eltern im Spätsommer sterben. 

Gefleckte Taubnessel

mit gleich zwei Ackerhummeln in einer Blüte

Die ausdauernde krautige Pflanze blüht von April bis November und
liefert reichlich Nahrung; hauptsächlich den Hummeln. Die müssen fast ganz in die Blüte kriechen, um an den Nektar zu gelangen. Dabei beugen sie die Oberlippe der Blüte gelenkartig nach hinten, so dass Staubbeutel und Narbe
den Rücken der Hummel berühren.

Rosskastanienblüte: mal rot – mal gelb

Die Rosskastanie signalisiert anfliegenden Insekten, auf welchen Blüten sich ein Besuch lohnt. Besitzen die beiden oberen Kronblätter gelbe Farbflecken, bietet die Blüte reichlich Nektar und Pollen. Versiegt jedoch der Nektarfluss, färben sich die gelben Flecken rot. Hummeln und Honigbienen fliegen diese ( leeren ) Blüten nicht an, da sie rotblind sind.