Die Hasel blüht

Hier sieht man sehr schön, dass die Hasel einhäusig und eingeschlechtlich ist; d.h. es gibt männliche und weibliche Blütenstände, beide befinden sich auf einer Pflanze.
Der weibliche Blütenstand bleibt von Knospenschuppen umgeben, während der Blüte schauen nur die roten Narben hervor. Die Bestäubung erfolgt über den Wind, da die weiblichen Blüten keinen Nektar anbieten und somit auch keine Insekten anlocken.

Die männlichen Kätzchen entwickeln sich schon im Herbst, überwintern nackt, strecken sich zur Blüte im Frühjahr in die Länge und zeigen ihre unzähligen kleinen Blüten, die gute Pollenlieferanten für Honigbiene und Co sind.

Goldglänzender Rosenkäfer

Er legt seine Eier gerne im Kompost ab, gelegentlich aber auch im Blumentopf zwischen den Dahlienknollen. Dort lagen gemütlich eingerollt 43 Stück – zwischen 3 Walnüssen und 8 Haselnüssen ( hier gibt es fleißige Eichhörnchen ).

Da sich die Larven des Rosenkäfers, im Gegensatz zu anderen Engerlingen, ausschließlich von verrottendem Pflanzenmaterial ernähren, also keinesfalls Schädlinge sind, wanderten sie in den Kompost und die Dahlienknollen ins Winterquartier.
Ein weiterer Unterschied zu anderen Engerlingen: die Rosenkäferlarven bewegen sich auf glattem Untergrund auf dem Rücken vorwärts.

Rosenkäferlarven stehen unter Naturschutz!

Winterschwebfliege ( Puppe )

Die Hainschwebfliegen sind zwischen März und Oktober oft zu mehreren auf fast allen Blüten zu finden. Viele begattete Weibchen überwintern hier und fliegen auch schon mal an warmen Wintertagen. Die Eier werden oft in der Nähe von Blattlauskolonien an Stengel geklebt, da die Larven sich gerne von Blattläusen ernähren.