im „Vogelnest“ der Wilden Möhre

Zu den Beerenwanzen sind noch Streifenwanzen gekommen und
die Nymphe der Grünen Stinkwanze muss nun draußen bleiben.

im „Vogelnest“ der Wilden Möhre

Zu den Beerenwanzen sind noch Streifenwanzen gekommen und
die Nymphe der Grünen Stinkwanze muss nun draußen bleiben.

… , aufgrund seiner Flügelunterseiten auch Spanische Flagge genannt, war 2025 Schmetterling des Jahres.
Als Nachtfalter ist er, wie das Taubenschwänzchen, auch tagsüber aktiv. Außer in den Mittagsstunden kann man ihn bei Sonnenschein auf am liebsten rotvioletten Blüten mit seinem Rüssel Nektar saugend entdecken, wie hier auf dem Gemeinen Wasserdost.

Der Russische Bär hat eine Flügelspannweite von 42 bis 52 Millimetern. Beim Spreizen der Vorderflügel und im Flug fallen die orange leuchtenden Hinterflügel besonders auf. Die Falter fliegen hauptsächlich von Juli bis September. Sie überwintern als Raupe, verpuppen sich im Juni am Boden und nach ca. vier Wochen schlüpfen die Falter.

Man findet den Pflanzensauger zwischen April und Oktober, auch gerne in Gärten, wo er Beeren ansticht und den Saft saugt. Durch den Kontakt mit dem Speichel werden die Beeren für den Menschen ungenießbar.

Drei bräunliche Beerenwanzen und eine Grüne Wanze im
„Vogelnest“ der Wilden Möhre.

Die 10 – 15 mm großen Wanzen sind bräunlich, ihre Deckflügel jedoch schimmern
rötlich-violett, eine hervorragende Tarnung im Fruchtstand der Wilden Möhre.
Fühler und der Rand des Hinterleibes zeigen eine schwarz-weiß gestreifte Musterung.

Der Körper ist mal mehr oder weniger behaart.

Im Frühjahr legt das Weibchen 20 – 30 Eier auf die Blattoberseite. Die jungen Larven häuten sich fünfmal und überwintern dann versteckt im Boden.
Unten eine der Nymphenformen.


Sie werden 10 -15 mm lang, sind von beige bis dunkelbrauner Farbe und fliegen von Mai bis September. Die Kommunikation läuft, wie bei den Streifenwanzen, durch für den Menschen unhörbare Vibrationssignale, mit denen sie sich gegenseitig anlocken.
Futterpflanzen sind neben Doldenblütlern auch Korbblütler und Königskerzen, und gelegentlich bedienen sie sich an unreifen Getreidekörnern.


Mit ihrem Saugrüssel, der aus zwei dünnen Röhrchen besteht, stechen sie Blätter und Früchte an, um den Pflanzensaft zu saugen. Dabei wird durch ein Röhrchen Verdauungssaft in die Nahrung geleitet, und mit dem anderen der entstehende Nahrungsbrei aufgesaugt.

Wenn der mehrteilige Saugrüssel gerade nicht gebraucht wird, klappt die Wanze ihn unter dem Körper nach hinten.

Die Wilde Möhre ist bei vielen Insekten sehr beliebt. Sie werden besonders von der dunklen Blüte in der Mitte angelockt ( Vortäuschung eines Insektes: hier gibt es was Gutes ). Diese „Mohrenblüte“ und das Zusammenrollen der Dolde zu einem Vogelnest vor und nach der Blüte hilft, die Wilde Möhre sicher von ähnlichen, z. T. giftigen Pflanzen zu unterscheiden.



Eine Veränderliche Krabbenspinne lauert hier auf Beute.


Seinen Namen hat der grau bis braune Falter mit einer Flügelspannweite von 35 bis 40 Millimeter von dem weißen Gammazeichen auf seinen Vorderflügeln.


Die Gamma-Eule trifft man hauptsächlich zwischen Mai und Oktober an. Sie gehört zwar zu den Nachtfaltern, fliegt aber auch schon mal tagsüber, besonders an schwülen Sommertagen. Im Schwirrflug fliegt sie wie das Taubenschwänzchen von Blüte zu Blüte und bleibt selten länger auf einer sitzen. Bei der Auswahl der Nektarquelle ist die Gamma-Eule nicht sehr wählerisch.

mit Waldwespe, Ackerhummel und Haus-Feld-Wespe

Die 10 – 15 cm großen, auf einem ca. 150 cm hohen Stengel stehenden
imposanten Blüten liefern zahlreichen Insekten große Mengen Nektar.
Diesmal nicht im Garten, sondern beim „shopping“ im Baumarkt



Ein tiefenentspanntes Taubenschwänzchen genießt in aller Ruhe sein Frühstück im Baumarkt. Hier sind die Wege zu den nächsten Blüten nicht weit und die hektische Suche ist auf ein Minimum reduziert.

Oberseite

Unterseite
Der kleine Nachtfalter mit einer Spannbreite von 1,3 – 2,2 cm fliegt in der Dämmerung von Ende Mai bis Mitte Oktober. Als Kulturfolger ist er oft in Siedlungsnähe anzutreffen. Tagsüber ruht er meist an hellen Wänden an oder in Gebäuden oder auch schon mal wie hier außen am Fenster, so dass die beiden Fotos entstehen konnten.




… war sehr geduldig beim Fotografieren und zeigte wunderschön die charakteristische Ruhestellung seiner Flügel: die Vorder- und Hinterflügel stehen in einem spitzen Winkel zueinander.
Die Falter mit einer Flügelspannweite von 25 – 37 mm fliegen von Mitte Juni bis Ende August bevorzugt an blütenreichen und mit hohen Gräsern durchsetzten Waldrändern, Lichtungen und Gebüschen.